festival ensemble

Roy Amotz

Flöte

Roy Amotz, 1982 in Jerusalem geboren, tritt weltweit als Solist und im Bereich der Kammermusik auf. Sein Repertoire streckt sich von der Barockzeit und bis zur Zeitgennösischen Musik. Neulich hat er einen Verein gegründet, mit dem Ziel klassische Musik breiteres Publikum zu näher zu bringen: Music and Beyond möchte die klassische Musik mit der Gegenwart verbinden:  ein transformatives Erlebnis für Publikum und Darsteller zu schaffen.

Als Solist tratt er mit dem Verbier Festival Orchestra, BBC Scotland Symphony Orchestra, Jerusalem Symphony Orchestra und Geneva Camerata auf. Er ist preisträger der International Flute Competition in Volos, Greece und dem Pergamenschikow Kammermusik Preis Berlin, sowie Stipendiat der America Israel Cultural Foundation Stipendium for soloists, the Hindemith Stiftung Berlin, und the LBBW Stipendium für viel versprechende junge Künstler.

Roy Amotz ist Mitglied des Meitar Ensembles für neue Musik und der Tel Aviv Wind Quintet. Mit beiden ensembles trat er in renommierten Musik Festivals und Konzertsäle auf, u.a. in the Purcell Room London, Centre Pompidou Paris, Venice Biennale, Radial System V Berlin, Moscow Conservatory Hall und der Heidelberger Frühling Festival.

Roy dient als Solo Flötist des Camerata Geneva in Genf seit 2013 und im August 2017 wurde eingeladen als Solo Flöte mit der renommierten Akademie Für Alte Musik Berlin zu musizieren.

Julian Arp

Cello

Julian Arp, 1981 in eine Musikerfamilie hineingeboren, erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und gehörte zu den letzten Schülern von Boris Pergamenschikow. Er schloss zwei Konzertexamen mit Auszeichnung ab: Zum einen in der Meisterklasse von David Geringas sowie in der Kammermusikklasse von Eberhard Feltz.

Die langjährige, intensive Zusammenarbeit beim International Music Seminar in Prussia Cove mit György Kurtág, Ferenc Rados und Steven Isserlis hat bis heute einen großen künstlerischen Einfluss auf ihn. Julian Arp widmet sich einem breiten Repertoire und setzt sich vermehrt für die Aufführung und Entstehung von Neuer Musik ein. Besondere Höhepunkte waren unter anderem Uraufführungen von Samir Odeh-Tamimi, Sven-Ingo Koch und Sarah Nemtsov.

Als Solist und Kammermusiker konzertiert er weltweit an Konzertorten wie der Wigmore Hall in London oder der Carnegie Hall in New York und ist regelmäßig zu Gast bei renommierten internationalen Kammermusikfestivals. Bereits seit zwanzig Jahren bildet er mit dem Pianisten Caspar Frantz das Duo Arp/Frantz. Gemeinsam gewannen sie eine Reihe renommierter Wettbewerbe, darunter den Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb, den Deutschen Musikwettbewerb und den Internationalen Kammermusik-Wettbewerb „Premio Vittorio Gui“ in Florenz. Drei CD-Veröffentlichungen hat das Duo Arp/Frantz zwischenzeitlich vorzuweisen.

Seit Herbst 2013 hat Julian Arp eine Professur für das Fach Violoncello an der Kunstuniversität Graz inne und ist darüber hinaus gefragter Dozent bei internationalen Meisterkursen.

Carrasco-Hjelm

Kontrabass 

Jordi Carrasco Hjelm ist ein Kontrabassist, der sich auf Kammermusik und freie Improvisation konzentriert. Der gebürtige Stockholmer ist von Anfang an Teil des O/Modernt-Konzepts. Er lebt in Amsterdam, wo er als Student in der Klasse von Olivier Thiery und Rick Stotijn am Conservatorium van Amsterdam war. Dort schloss er 2019 auch sein Masterstudium ab, das er bei dem Jazzgeiger Tim Kliphuis absolvierte.

Jordi ist als Kammermusiker und Improvisator auf Festivals in Großbritannien, Niederlanden, Deutschland, Schweiz, Schweden, Finnland und Lettland aufgetreten. und hat als Gastspieler mit Ensembles wie dem Royal Concertgebouw Orkest, dem Swedish Chamber Orchestra, dem Matthew Barley Ensemble, dem ortsbezogenen Improvisationskonzept Buro Nieuw Perspective und Arte Frizzante gespielt.

Er tritt regelmässig als Mitglied des O/Modernt Chamber Orchestra (Stockholm). Zusammen mit jungen Musikern aus ganz Europa ist er Gründungsmitglied des c/o chamber orchestra mit Sitz in Berlin. 

Außerdem schreibt Jordi eigene Musik: Im Jahr 2021 wird er seine neue Komposition für Solo-Kontrabass beim Wonderfeel Festival in Helsinki uraufführen.

Claude Frochaux

Cello

Der italienische Cellist Claude Frochaux begann Cello zu spielen am Suzuki Talent Center, dann am Konservatorium in Turin. Es folgten Studien in Frankfurt bei Michael Sanderling, wo er mit der Bestnote sein Diplom und anschließend in der Solistenklasse sein Konzertexamen absolvierte, sowie Master-Abschlüsse mit Auszeichnung in Essen und Madrid. Weitere künstlerische Impulse erhielt er von Eberhard Feltz, Menahem Pressler, Ralf Gothoni sowie dem Altenberg-Trio Wien und Fauré Quartett. 

Solo- und Kammermusikkonzerte führten ihn neben Italien und dem europäischen Ausland nach Nord- und Südamerika, Indien, China und in Säle wie die Wigmore Hall und King’s Place London, Alte Oper Frankfurt, Laeiszhalle Hamburg, Konzerthaus Berlin, Musikverein Wien bis hin zum NCPA Theatre Mumbai und Teatro del Lago Chile. Als leidenschaftlicher und gefragter Kammermusiker ist er zu Gast bei zahlreichen renommierten Festivals wie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Mozartfest Würzburg, Beethovenfest Bonn, Kuhmo Finnland, Oxford, Wimbledon, Enescu Bukarest und wurde in Rundfunkmitschnitten des BR, WDR, SWR, Deutschlandfunk und Radio Clasica übertragen.

2008 gründete er das Monte Piano Trio, mit dem er wichtige internationale Preise gewann (u.a. Maria Canals Barcelona, Schumann Frankfurt, Europäischer Wettbewerb Karlsruhe, Brahms Österreich, Folkwang Preis) . Darüber hinaus spielt Claude in Ensembles wie O/Modernt Stockholm, Ensemble Midwest Denmark, Ensemble Ruhr und Amici Ensemble Frankfurt. Er ist künstlerischer Leiter des Kammermusikfestes Sylt und MUSICA+ Frankfurt. Er spielt ein G.F.Celoniatus aus Turin von 1720.

Edward King

Cello

Der in Berlin lebende Neuseeländer Edward King hat sich schnell als  einer der hervorragendsten jungen Cellisten aus Austral-Asien  etabliert, mit umfassender Konzerttätigkeit in seinem Heimatland wie im Ausland.  
Der Preisträger mehrerer renommierter Wettbewerbe erhielt unter  anderem den 3. Preis sowie den Lutoslawski-Sonderpreis beim  Internationalen Witold Lutoslawski-Cello-Wettbewerb in Warschau,  außerdem den 3. Preis (ex aequo) beim Internationalen Cello Wettbewerb Markneukirchen. Beim Internationalen Krzysztof Penderecki-Cello-Wettbewerb wurde Edward der Sonderpreis für die  Interpretation von Pendereckis „Divertimento“ zuerkannt, verliehen vom Komponisten selbst.  

Edward genießt eine facettenreiche Karriere und arbeitet mit einer Vielzahl von Ensembles in Europa  zusammen. Sein besonderes Interesse gilt Projekten, die neue Perspektiven auf langjährige Musiktraditionen eröffnen und er beschäftigt sich gerne mit einem breiten Spektrum an Musik: Alte sowie zeitgenössische Musik, Weltmusik, Kammermusik, elektronische Musik, improvisierte, neu arrangierte und neu komponierte Musik.

Edward ist Absolvent der Universität von Waikato, wo er bei James  Tennant studierte, sowie des Leopold-Mozart-Zentrums Augsburg (Prof.  Julius Berger) und der Universität der Künste Berlin (Prof. Wolfgang  Emanuel Schmidt). Er spielt auf einem modernen Instrument von  Robert König. Seit 2019 unterrichtet Edward Cello an der Universität Augsburg.

David Mc Carroll

Violine

Als Gewinner der European Young Concert Artists Auditions 2012 und Silbermedaillengewinner beim Klein International Competition gab McCarroll 2002 sein Konzertdebut mit den London Mozart Players und ist seitdem mit Orchestern wie dem Radio Symphonieorchester Wien, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich (Simone Young, Grafenegg), der Hong Kong Sinfonietta (Christoph Poppen) und der Santa Rosa Symphony aufgetreten.

Er spielt regelmäßig in großen Konzertsälen, darunter im Konzerthaus Berlin, Wiener Konzerthaus und Musikverein, Concertgebouw und Muziekgebouw in Amsterdam, in der Wigmore Hall und Carnegie Hall. Seine Auftritte wurden van Radiosendern wie WGBH Boston, WQXR New York, National Public Radio, Ö1, BR-Klassik und der BBC ubertragen. Die Gesamteinspielung der Brahms-Klaviertrios mit dem Wiener Klaviertrio, deren Mitglied seit 2015 ist, wurde 2017 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet, 2020 erhielt die Beethoven-Aufnahme des Trios einen OpusKlassik-Preis. Als aktiver Kammermusiker tritt er bei Festivals wie Marlboro, Schubertiade, Heidelberger Frühling, Grafenegg, Lucerne Festival, Menuhin Festival Gstaad. Siete Lagos (Argentinien), ChamberFest Cleveland, Portland Chamber Music Festival und mit dem Israeli Chamber Project auf.

Neben seiner musikalischen Tätigkeit engagiert sich David auch für soziale Belange wie die Bedürfnisse von HIV-Betroffenen und arbeitet derzeit an Projekten der Starcross Community zur Unterstützung von AIDS-Waisen in Afrika. Er hat in Programmen zur Förderung des Weltfriedens gespielt, die vom Versöhnungsbund unterstützt werden, und hat Benefizkonzerte für Ärzte ohne Grenzen gegeben. David spielt eine Geige aus dem Jahr 1761 von A&J Gagliano.

Gareth Lubbe

Viola & Obertongesang

Gareth Lubbe, geb. 1976 in Johannesburg, Südafrika, erhielt seine erste musikalische Ausbildung am Klavier und an der Geige im Alter von vier Jahren. Nur fünf Jahre später gab er in Johannesburg als Geiger sein Debut mit Orchester, es folgten zahlreiche Preise bei regionalen und nationalen Wettbewerben. Er konzertierte ebenso als Pianist mit dem Radiosymphonieorchester von Südafrika und dirigierte das Johannesburg Symphonieorchester.

Von 1995 bis 2001 folgten ein Violinstudium in Köln und Kammermusikstudien beim Alban Berg Quartett. Nach dem Diplom schloss er ein Violastudium bei Barbara Westphal an der Musikhochschule Lübeck an. 2006 und 2007 war Gareth Lubbe Solobratscher in der Königlich Flämischen Philharmonie in Antwerpen bevor er nach Leipzig ging, wo er als Solobratscher im Gewandhausorchester tätig war.

Lubbe gastiert solistisch und als Kammermusiker weltweit. Er folgte Einladungen des Mahler Chamber Orchestra als Solobratscher, mit dem er unter Dirigenten wie Claudio Abbado und Daniel Harding regelmäßig konzertierte. Darüber hinaus ergaben sich vor allem auf dem Gebiet der Kammermusik immer wieder neue Kontakte zu PartnerInnen wie Claudio Bohorquez, Daishin Kashimoto, Alexander Lonquich, Fazil Say, Adrian Brendel und Baiba Skride.

Als gefeierter Obertonsänger tritt Gareth Lubbe weltweit auf und leitet Workshops. Im Jahr 2005 folgte er der Einladung des Goethe Instituts zu einem Auftritt beim ethnischen Festival in den Altay Bergen Süd-Sibiriens, wo diese Art der polyphonen Vokaltechnik ein lebendiges Element der Volksmusik ist. Gareth Lubbe ist im April 2013 zum Professor für Viola an die Folkwang Universität der Künste berufen.

Priya Mitchell

Violine

„Eine wunderbare, ebenso hochemotionale wie intellektuell neugierige Geigerin“ befand Egbert Tholl in der Süddeutschen Zeitung über die in Oxford geborene Priya Mitchell, die ihren ersten Geigenunterricht an der Yehudi Menuhin School bei David Takeno erhielt. Anschließend studierte sie bei Zachar Bron an der Lübecker Musikhochschule. Als Rising Star der European Concert Halls Organisation gab Priya Mitchell bereits Konzerte in der Carnegie Hall New York, dem Wiener Konzerthaus, dem Concertgebouw Amsterdam und an der Cité de la Musique Paris.

Dies ebnete ihr den Weg zu einer beachtlichen solistischen Karriere. So spielte sie seither mit einer Vielzahl bedeutender Orchester, darunter das Royal Philharmonic, BBC Symphony und BBC Philharmonic, das English Chamber Orchestra, das Royal Liverpool Philharmonic, London Mozart Players, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, das Belgische Nationalorchester, die Moskauer Philharmoniker und das Australian Chamber Orchestra. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Sir A. Davis, R. Hickox, H. Schiff, Y. Temirkanov oder Y. P. Tortelier zusammen.

Als Kammermusikerin ist Mitchell bereits bei vielen bedeutenden Festivals und Konzertreihen aufgetreten, u.a. Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Kuhmo, Lockenhaus, Alberquerque, Ravinia, Stavanger, Perth und Colerado.

2000 gründete Priya Mitchell das Oxford Chamber Music Festival, dessen künstlerische Leiterin sie ist. Alle Konzerte wurden dabei von der BBC übertragen. „Dieses Festival sollte Oxford auf die Landkarte der klassischen Musikwelt bringen“, titelte The Independent und der Daily Telegraph kommentierte: „… a world-class gathering by any standards.“

Dirk Mommertz

Klavier

Dirk Mommertz studierte in Karlsruhe, Frankfurt, Paris und Köln, u. a. bei Lev Natochenny, George Pludermacher, Grigory Gruzman, André Boainain und dem Alban Berg Quartett.

Er ist Gründungsmitglied des renommierten Fauré Quartetts mit welchem er weltweit konzertiert – u. a. in der Londoner Wigmore Hall, Berliner Philharmonie, Musikverein Wien, Teatro Colon Buenos Aires, Concertgebouw Amsterdam, Tonhalle Zürich, in Tokio, Paris, New York. Er wurde u.a. ausgezeichnet mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, Brahms-Preis der Brahmsgesellschaft SH, Kunstpreis Rheinland-Pfalz, Preis der Stadt Duisburg und Preisen bei den Wettbewerben »Premio Vittorio Gui«, Premio Trio di Trieste, Deutscher Hochschulwettbewerb, »Parkhouse Award« London. CDs bei Deutsche Grammophon und Sony Classical wurden mehrfach mit dem ECHO Klassik sowie von der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Als Solist wurde er begleitet u.a. vom BBC National Orchestra Wales, dem Stuttgarter Kammerorchester, Duisburger Philharmonikern, MDR Sinfonieorchester und den Hamburger Symphonikern.

Er war Professor für Kammermusik in Essen sowie Nürnberg bevor er 2015 als Professor an die Münchner Hochschule berufen wurde. Er ist ein gefragter Dozent bei internationalen Meisterkursen – u. a. Montepulciano, ECMA, Fiesole, Jeunesses Musicales.

Maryana Osipova

Violine 

Maryana Osipova studierte am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium bei Prof. Keselman und Prof. Glesarova und an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Breuninger. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe wie dem Yankelevich‘ Wettbewerb 2013 und China International Violin Competition in Qingdao.

Sie war zu Gast bei vielen internationalen Festivals wie beim Bachfest Leipzig, den Kasseler Musiktagen, der Styriarte Graz, dem Mozartfest Würzburg, dem Rheingau Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Kreuzgangspielen Feuchtwangen, der Schubertiade Schwarzenberg , dem Homecoming Chamber Music Festival in Moskau, dem Svyatoslav Richter Festival und dem Oleg Kagan Festival in Moskau.

Sie ist Mitglied des 2014 in Frankfurt am Main gegründeten Eliot Quartetts, dass zu den interessantesten und vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation zählt. Das Quartett ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. So erhielt es den 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg, den 2. Preis beim Melbourne International Chamber Music Competition und gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit drei Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition.

In seiner Heimatstadt Frankfurt am Main ist das Eliot Quartett fester Bestandteil des Konzertlebens wo es 2019 als erstes Quartett „in Residence“ im renommierten Frankfurter Holzhausenschlösschen eine eigene Konzertreihe gestaltete.

Matan Porat

Klavier & Composer in residence

 

Die „New York Times“ lobte den in Tel Aviv geborenen Pianist und Komponist Matan Porat für seinen “magnificent sound and breath of expression”. Studiert hat Porat u.a. bei Maria João Pires und Murray Perahia, seinen Abschluss machte er an der New Yorker Juilliard School, er war ein Kompositionsschüler von George Benjamin.

Porat gab u.a. Konzerte in der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall in New York, der Wigmore Hall in London, dem Amsterdamer Concertgebouw und spielte beispielsweise mit dem Chicago Symphony Orchestra oder dem Helsinki Philharmonic. Bekannt für seine profilierte Programmgestaltung, reicht sein Repertoire von Bach oder Schubert bis zu Ives‘ „Concord Sonata“  und dem Ligeti-Klavierkonzert. Seine CD „Variations on a Theme by Scarlatti“ Werke von Couperin bis Boulez, die sich auf eine Scarlatti-Sonate beziehen – nannte die „FAZ“ „ein fantastisches Album, das man immer wieder hören sollte“.

Porat war Gast bei vielen Festivals, unter anderem in Lockenhaus, Ravinia, Verbier oder beim Musikfest Berlin, dazu kommen Kammermusikauftritte u.a. mit dem Artemis Quartett oder dem Quatuor Ysaÿe. Seine Liebe zur darstellenden Kunst führte ihn zur Zusammenarbeit mit dem legendären Theater-Regisseur Peter Brook, mit dessen Inszenierung von Mozarts „Zauberflöte“ für Klavier solo und sieben Sänger er auf Tournee ging. Kim Kashkashian, Andreas Scholl, Avi Avital sind einige der Künstlerpersönlichkeiten, die Werke von Porat in Auftrag gegeben und uraufgeführt haben.

Yannick Rafalimanana

Klavier

Geboren im französischen Lille, studierte Yannick Rafalimanana am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und absolvierte seinen Abschluss in Klavier, Klavierbegleitung und Kammermusik mit Auszeichnung. Weiterführende Studien führten ihn ans New England Conservatory. Von 2015 bis 2018 unterrichtete Rafalimanana Kammermusik an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Yannick Rafalimanana hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben gewonnen, darunter der „Borromeo String Quartet Guest Award“, der „Concours J-Musiciens“ in Brüssel, der „Concours de Brest“ und der Wettbewerb der Académie Internationale de musique Maurice Ravel.

Er trat in der Berliner Philharmonie, in der Shanghai Symphony Orchestra Chamber Hall, im Konzerthaus Wien, im Kennedy Center Washington, live in Bostons Radiosender WBGH, mit dem Borromeo String Quartet in der Jordan Hall, mit den Bratschisten Kim Kashkashian und Thomas Riebl in Boston, mit den Violinisten Andreas Reiner und Arnold Steinhardt in Polen und mit ltzhak Perlman in Shelter Island (NY) auf. Er gab des Weiteren sein Rezital-Debüt in Brasilien mit einem Auftritt im Mube Museum und debütierte am Jerusalem Music Center in Israel.

Doron Segal

Klavier & Elektronik

Doron Segal war sieben Jahre alt, als er mit dem Klavierunterricht am Konservatorium in Karmiel im Norden Israels begann. Am Konservatorium studierte er neun Jahre lang klassisches Klavier.

Im Alter von 16 Jahren wurde er von seinem Bruder, der ihm Aufnahmen von Michel Petrucciani, Chick Corea und Oscar Peterson schenkte, in die Jazzmusik eingeführt und davon fasziniert. In den folgenden Jahren spielte er Jazzmusik in verschiedenen Projekten, Wettbewerben und Bands in Israel.

Im Alter von einundzwanzig Jahren begann Doron Segal ein Studium an der Academy of Music and Dance in Jerusalem mit dem Hauptfach Jazz-Klavier, das er bei Avi Adrian und Yuval Cohen absolvierte. Zum Abschluss seines Studiums erhielt Doron ein Exzellenz-Stipendium von der Israeli Union Of Performing Artists.

Ende 2014 zog er nach Berlin, um sein eigenes Trio zu gründen. Weithin bekannt geworden als Teil der Berliner Musikszene, beteiligte er sich an verschiedenen Projekten und arbeitete mit vielen lokalen und internationalen Künstlern zusammen und spielte in anderen europäischen Städten und in Südostasien.

Mit seinem Trio nahm Doron sein Debütalbum auf, das aus seinen eigenen Kompositionen und Arrangements sowie einer Coverversion von Soundgardens ‚Black Hole Sun‘ besteht. Das Album wurde von Village Live Records auf CD, Vinyl und in digitalen Formaten 2019 veröffentlicht.

Peijun Xu

Viola

Peijun Xu wurde in Shanghai geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Roland Glassl, an der Kronberg Akademy bei Prof. Nobuko Imai und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Tabea Zimmermann.

Als Solistin trat Peijun Xu u.a. mit dem Shanghai Philharmonic Orchestra, den Moscow Soloists, dem Konzerthaus Orchester Berlin, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, der Hamburger Camerata und den Orchestern von Hof und Baden-Baden auf. Sie hat mehrere Viola-Konzerte uraufgeführt wie zum Beispiel das Werk Peregrina von Ralf Gothóni, die Viola-Version von Reflet d’un temps disparu von Qigang Chen und Water Melodies von Thorsten Encke.

Peijun Xu wurde mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Unter Label Profil Hänssler sind mehrere Rezital CDs erschienen. Sie war Dozentin für Viola in Frankfurt und Detmold. 2018 wurde Peijun Xu als Professorin für Viola an die Hochschule für Musik Köln, Standort Aachen berufen.

Annette Walther

Violine

Annette Walther wurde in Hagen geboren und begann im Alter von 4 Jahren mit dem Geigenspiel. Sie studierte in der Klasse von Prof. Ida Bieler in Düsseldorf sowie in London bei Prof. David Takeno. 

Ihr Konzertexamen bei Prof. Vesselin Paraschkevov in Essen schloss sie als Solistin der Bergischen Sinfoniker mit Auszeichnung ab. Seither trat sie in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland als Solistin auf und arbeitete mit Dirigenten wie Jonathan Nott und Ingo Ernst Reihl zusammen.

Annette Walther ist Stipendiatin der Villa Musica sowie der Hartmut-Schuler-Stiftung und erhielt 2004 den Artland Musikpreis. Sie ist regelmäßiger Gast im Mahler Chamber Orchestra und und im Ensemble musikfabrik. Mit dem Signum-Quartett, deren Gründungsmitglied sie ist, gewann sie zahlreiche Preise auf internationalen Wettbewerben. Zu den Kammermusikpartnern des Quartetts zählen Jörg Widmann, Igor Levit, Leonard Elschenbroich, Adrian Brendel, Christian Ihle Hadland, Eckart Runge (Artemis Quartett), Carolin Widmann und Dominique Horwitz.

Konzertauftritte führen das Signum Quartett auf internationale Podien von Madrid und Barcelona bis Basel und Paris, von der Laeiszhalle Hamburg, Liederhalle Stuttgart, Concertgebouw, Wigmore Hall und der Berliner Philharmonie bis zum Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Aldeburgh Festival, Festival Aix-en-Provence und den BBC Proms. Auf Einladung des Goethe-Instituts unternimmt das Quartett immer wieder ausgedehnte Konzerttourneen, so zum Beispiel nach Asien, Nord- und Südamerika sowie Afrika.

Mi-Sa Yang

Violine

Die aus Korea stammende und in Osaka geborene Geigerin Mi-Sa Yang studierte am Pariser Nationalkonservatorium. Mi-Sa erhielt den 1. Preis beim Internationalen Yehudi Menuhin-Wettbewerb für junge Violinisten sowie den 3. Preis und den Sonderpreis beim Internationalen Sendai-Musikwettbewerb. Mi-Sa gewann auch den 1. Preis im Klaviertrio beim Internationalen Musikwettbewerbs Maria Canals in Barcelona.

Seit ihrem Orchesterdebüt im Alter von 12 Jahren in Japan trat Mi-Sa u.a. mit dem Suk Chamber Orchestra, London Mozart Players, Sendai Philharmonic Orchestra, Tokyo Symphony Orchestra, New Japan Philharmonic, Osaka Philharmonic Orchestra, Kyoto Symphony Orchestra. Sie ist Mitbegründerin des Klaviertrios Les Esprits und seit 2014 Mitglied des Ardeo Quartetts.

Sie tritt u.a. im Amsterdamer Concertgebouw, Wiener Konzerthaus, in der Pariser Philharmonie, der Kölner Philharmonie, im Théâtre des Champs Elysées, Klavier-Festival-Ruhr, Journée de Nantes, Journée au Japon, Roque d’Anthèron, Fêtes musicales en Touraine, Festival de Pâques de Deauville, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, und dem Kuhmo-Kammermusik in Finnland auf.