SCHWARZ

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29. Juli

Akademie am Meer

Klappholttal | 22 Uhr

// Respighis Sonnenuntergang, nach einem Poem von Percy Bysshe Shelley, berührt zentrale Themen der romantischen Vorstellung, wie die Vermischung von Liebe und Tod sowie die Macht des Schmerzes. So vereint es in sich vieles, was in westlichen Kulturkreisen mit Schwarz assoziiert wird //

Im beliebten Nachtkonzert des Festivals strahlt das weiße Licht des Mondes in die Dunkelheit hinein und wirft ein Schlaglicht auf das hoch emotionale Programm.

Puccinis elegisches Stück, benannt nach der Blume der Trauer, schrieb dieser in nur einer einzigen Nacht für die Beisetzung des Duca d‘Aosta und verwendete sie später ob ihrer Schönheit in seiner Oper Manon Lescaut noch einmal wieder //

Lieder aus der Tradition des Tangos (Gardel, Piazzolla, Troilo) und von exquisiten Chansonniers (Barbara, Brel, Weill) erzählen von gebrochenen Zuneigungen, Einsamkeitsgefühlen, Verzweiflung und, wie der Sonnenuntergang metaphorisch symbolisieren kann, vom Erlöschen einer Liebe //

Ottorino Respighi · 1879-1936

Der Sonnenuntergang für Mezzosopran und Streichquartett · 1916

 

CLAUDE DEBUSSY · 1862-1918

Clair de lune · 1913 // arr. für Streichquartett

 

Giacomo Puccini · 1858-1924

Crisantemi · 1890

 

ástor Piazzolla · 1921-1992

Oblivion · 1974 // arr. Marcelo Nisinman

Balada para mi muerte · 1970 // Text-Horacio Ferrer

 


BARBARA · 1930-1997

Dis, quand reviendras-tu?

 

Anibal Troilo · 1914-1975

La ultima curda // Text-Cátulo Castillo

 

Carlos Gardel · 1890-1935

Sus ojos se cerraron // Text-Alfredo Le Pera

 

Jacques Brel · 1929-1978

Ne me quitte pas

 

KURT WEILL · 1900-1950

Je ne t‘aime pas // Text-Maurice Magre

Der Abschiedbrief // Text-Erich Kästner