Pastell + Neon

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31. Juli

Muasem Hüs

Morsum | 17 Uhr

 

// Als bildnerische Bewegung geboren, hält der Impressionismus bald auch Einzug in die musikalische Kunst: So wie die Maler die scharfen Konturen ablehnen und die Szenerie in ein verträumtes Pastell tauchen, wollen die Musiker nun auch besondere Klangeffekte erzeugen und die Aufmerksamkeit auf das Timbre der Instrumente lenken. Sie bevorzugen vage und unbestimmte Motive, wie die weitgeschwungene Melodie der Rêverie von Debussy. Als Hauptfigur des musikalischen Impressionismus streichelt er damit sanft das Ohr des Zuhörers und verwandelt den Klang des Klaviers in Seide //

Neben dem so markanten französischen Impressionismus erinnern auch die Bagatellen an einen pastellenen Charakter und illustrieren auf eine ganz andere Art ein kleines malerisches musikalisches Bild böhmischer Stimmung //

Ravel, wichtigster impressionistischer Zeitgenosse Debussys und Freund, dem er auch sein Duo für Violine und Cello widmete, verwirklicht mit dieser Sonate bereits eine etwas post-impressionistische Schreibweise. Die Grenzen der Tonalität auslotend, nähert er sich dem Jazz und außereuropäischen Tonsystemen; Mit ausgedehnten Trillerketten und rasanten Flageoletts bringt er zu neuen Neonfarben //

Klassik, Jazz und Folkmusic zusammen, Humor, Drama, Pathos, einprägsame Melodien, mitreißende Refrains, tanzende Rhythmen - Gershwins american fok opera »Porgy und Bess« hat es alles in sich! Die brillant arrangierten Auszüge der Geiger-Legende Jascha Heifetz reflektieren kongenial diesen vibrierenden und gleißenden Charakter //

ANtonín Dvořák · 1841-1904

Aus den Bagatellen op. 47 · 1878

Allegretto scherzando // Tempo di minuetto. Grazioso // Allegretto scherzando

 

Claude Debussy · 1862-1918

Rêverie · 1890

 

Maurice Ravel · 1875-1937

Duo für Violine und Cello 1920/22

Allegro // Très vif // Lent // Vif, avec entrain

 

G. Gershwin · 1898-1937

Porgy and Bess Suite · 1935 // arr. J. Heifetz

My Man‘s Gone Now // Tempo di Blues // Bess, You is My Woman Now //

Summertime/A Woman is a Sometime Thing // It Ain‘t Necessarily So