23.samstag

colours

h 20
Westerland
Kirche St.Nicolai
Eröffnungskonzert

Musik u.a. von Werner Pirchner, Benedetto Marcello,
Robert Schumann und Ezio Bosso

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Über das Programm

Beethovens Geist, der sich die Freiheit nahm, alles radikal in Frage zu stellen und revolutionär zu denken, setzt den ersten Ton zur Edition des KmfSylt 2021.
Ein leichter Auftakt mit dem Streichquintett in Es-Dur sorgt für ein fröhliches Get-together des Freundeskreises des Kammermusikfestes Sylt.
Beethovens Streichquintett op. 4, das noch zu Haydn und Mozart zurückblickt, ist doch schon eine radikale Überarbeitung und Erweiterung seines Oktetts für Bläserpaare, das 1793 in Wien geschrieben wurde, wo es eine unstillbare Nachfrage nach fröhlicher Blasmusik gab. Im Jahr 1795 transformierte Beethoven das Werk, indem er es für Streicher setzte, wodurch es satter und anspruchsvoller wurde. Im gesamten Quintett sind die Texturen gleichzeitig leichter und flexibler als im Oktett, voll von freiem, zwanglosem kontrapunktischem Zusammenspiel.

 

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24.sonntag

heimat?

h 14
Keitum
Kontorhaus
Konzert für den Freundeskreis

Musik u.a. von Gustav Jenner und Bedřich Smetana

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Über das Programm

Das Eröffnungskonzert des Festivals erzählt von den unüberschaubaren Weiten der Natur, vom Himmel, der Erde und vor allem dem Meer. Zum Auftakt begrüßen verschiedene Vögel im alten katalanischen Lied „El cant delsocells“ Christus in Gestalt einer Blume. Im „Frühling“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ erklingt ein Neuanfang. Derisraelische Jazzpianist und Arrangeur Doron Segal beschreibt in seinem elektronischen Genre-Mix aus Jazz, israelischer Folklore, Klassik und Rock seine Erlebnisse im tiefen Wald. Nach Liszts Bearbeitung des Schubert-Lieds„Auf dem Wasser zu singen“ folgt Debussys impressionistische Orchesterkomposition „La Mer“, hier in einerfaszinierenden Kammermusik- Version zu erleben. „Vox Balaenae“ des US-Amerikaners George Crumb geht buchstäblich tiefer, das 1971 uraufgeführte Stück wurde durch eine Tonband-Aufnahme von Buckelwal-Gesang inspiriert. Die drei Ausführenden tragen während der Aufführung Masken, die Musik wird elektronisch verfremdetund die Bühne soll in tiefblaues Licht getaucht werden, um den Effekt dieser naturalistischen Klangreise zu intensivieren. Crumbs Absicht: „Indem sie das Gefühl der menschlichen Projektion auslöschen, sollen die Maskendie mächtigen unpersönlichen Kräfte der Natur darstellen.“

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kmfsylt to go

h 20
Westerland
Hotel Wyn
Kammermusik to go

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Über das Programm

Gegen den kleinen Hunger zwischendurch auf Kultur und Begegnung bietet das Kammermusikfest Sylt ein attraktives kurzes Konzert-Format. In einem Westerländer Modegeschäft bieten der israelische Flötist Roy Amotz und der Ladeninhaber Roy Komorr musikalische Experimente an, die den Alltag bereichern. Soul Food als kleineKreativpause im Alltag.

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25.montag

mirrors

h 11:30
Klappholttal
Akademie am Meer

Musik u.a. von Mauricio Kagel und Arvo Pärt

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Über das Programm

Fantasie ist der Treibstoff jeglicher Kreativität. Sie treibt das Unterbewusste, sie formt Ideen, Einfälle und Gemütsschwankungen zu Neuem. Die Persönlichkeit Schuberts verwirklichte sich vor allem im Spiel mit dem Moment, seine f-Moll-Fantasie D 940 ist ein zentrales Spätwerk. Als zeitgenössischer Kontrast und Fortführung derSuche nach Mehr erklingt Matan Porats „Fantasy“ für Violine und Klavier. Toru Takemitsu erweitert dieAusdruckspalette des Spiels in „Voice“ für Solo-Flöte um ausdrucksstarke Spielanweisungen. In Faurés „Après unrêve“ singt die Stimme der Viola ein Lied über einen Traum und das Erwachen daraus. Die Scherenschnitt-Künstlerin Lotte Reiniger hat 1926 mit „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ ein Kapitel Filmgeschichtegeschrieben. Zu Ausschnitten aus ihrem Schaffen improvisieren die Mitwirkenden des Konzerts, dieGrundstimmung des Abends aufgreifend.

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fermate-reprise beethoven-freedom

h 20
Morsum
Kirche St. Martin

Musik von Ludwig van Beethoven

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Über das Programm

Den Umgang mit Schicksalsschlägen thematisieren vier fein aufeinander abgestimmte Werke: Der legendäre Cellist David Popper, der unter anderem mit Brahms Kammermusik spielte, schrieb im Gedenken an seinen erstenVerleger und guten Freund Daniel Rahter ein sehr persönliches „Requiem“, das ohne menschliche Stimmenauskommt. Die herzzerreißende Trauer nach dem Tod seiner viereinhalbjährigen Tochter Bedriska schrieb sich BedrichSmetana 1855 im g-Moll-Klaviertrio op. 15 von der Seele. Dem letzten Abschied vom verlorenen Kind folgt lebensbejahend das Hauptthema in einer lichterfüllten Dur-Variante. Matan Porat, der israelische „Composer inresidence“ des Kammermusikfests Sylt 2021, modellierte in seiner „Cadenza“ aus den letzten Takten aus dem Adagio von Bachs C-Dur-Violinsonate BWV 1005 ein Nachdenken überdas musikalische Material. Der greise Richard Strauss verarbeitete die apokalyptischen Schrecken des Zweiten Weltkriegs und den Zusammenbruch seiner Heimat und ihrer kulturellen Werte in den späten „Metamorphosen für 23Solostreicher“, die 1946 uraufgeführt wurden und einen letzten Abgesang auf die klassische Schönheit darstellen;am Ende zitiert Strauss vielsagend das Trauermarsch-Motiv aus Beethovens „Eroica“. Viel unbekannter und enorm faszinierend ist die Urfassung für eine deutlich kleinere Kammerbesetzung.

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26.dienstag

la dolce vita

h 15
Morsum
Muasem Hüs

Musik u.a. von Antonio Vivaldi, Gaetano Donizetti und Nino Rota

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Über das Programm

Eine Revolution ist der ultimative Schritt, der Ruf nach Freiheit, das Ende des Wartens. Kreative Freiheit, die Formen beherrschend und dennoch den Rahmen sprengend – diese Stärke spielte Johann Sebastian Bach auch inseinen „Brandenburgischen Konzerten“ aus. Er bezog sich zwar auf das Baumuster des italienischen Concerto grosso,kümmerte sich bei Besetzungsfragen nicht um Konventionen. Das 3. Konzert schrieb er für drei Violinen, dreiBratschen und drei Celli, eine seiner vielen Zahlenspielereien und gleichzeitig eine subtil umgesetzte formale Revolution. Gareth Lubbes „Ubuntu“ ist die klingende Auseinandersetzung eines weißen Südafrikaners mit den Untaten seiner Vorfahren und der beschämenden Geschichte der Apartheid. Eine Vielzahl von Gesangstechniken,die von den indigenen Bewohnerinnern und Bewohnern der Kalahari bis zu den Umngqokolo-Sängern des Xhosa-Volkes stammen, prägen das Werk – ein zu Herzen gehender Ausdruck von Lubbes lebenslangem Projekt, den kulturellen Reichtum seines Landes zubewahren und seine kulturellen Identitäten tiefer zu hinterfragen. Das Ringen mit der jeweils herrschenden Staatsmachtprägte Leben und Werke des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch. Sein Werkkatalog dokumentiert vieleWerke, die als Balanceakt entstanden. Schostakowitsch fiel in existenzbedrohende Ungnade, galt mal als linientreu und dann wieder als verdächtig. Sein berühmtes 8. Streichquartett, 1960 uraufgeführt, widmete er – vielsagend undvirtuos uneindeutig formuliert – „den Opfern von Faschismus und Krieg“. Schostakowitsch zitierte auch hier, wie so oft, aus eigenen Werken, unter anderem ein hebräisches Thema aus dem Klaviertrio Nr. 2. Er vertonte außerdem prominent seine musikalischen „Initialen“ D-S-C-H.

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zauberwelten

h 20
Westerland
Kirche St. Niels

Musik u.a. von Claude Debussy und Franz Schubert

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Über das Programm

Bei einem Festival-Konzept über die Bedeutung von künstlerischer Freiheit darf ein Abend mit Jazz nicht fehlen.Diese Facette des Themas variiert der israelische Pianist Doron Segal bestechend vielfältig. In Segals Musik findensich die unterschiedlichsten Einflüsse, nicht nur Jazz, sondern auch elektronische Musik, Folklore, Klassik undRock, er formt daraus einen Personalstil, der Reibungen und Spannungen erzeugt, der zum Entdecken anregt undden Horizont erweitert. Jazz eben.

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kmfsylt to go

h 22
Westerland
Beach House
Kammermusik to go

 

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Über das Programm

Frühsport für den Geist und die Seele, ein Miteinander aus Musik, Bewegung und Atmung. Eine meditative Stunde,um Klarheit zu finden für den Tag. Wo und unter welchen räumlichen Bedingungen diese Übung zur Ausgeglichenheit durch Musik stattfindet, richtet sich nach den dann aktuellen Corona-Regeln und nicht zuletztauch – man ist auf Sylt – dem Tages-Wetter.

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27.mittwoch

wunderkinder

h 12
Keitum
Sylt Museum

Musik u.a. von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn

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Über das Programm

Kleine Ursachen, riesige Wirkung. In Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ löstenLindenblütentee und Madeleines Erinnerungs-Kaskaden aus, bewusste und unbewusste Rückblicke. Dass in dem Roman-Epos eine fiktive Violinsonate eine wichtige Rolle spielt, war die Inspiration für dieses Konzert. Welches Werk Pate stand, blieb Prousts Geheimnis. Eine gern genannte Kandidatin ist die A-Dur-Sonate von Gabriel Fauré, den der Autor geradezu vergötterte. Dieses Stück war für die französische Kammermusik jener Zeit so epochal und wegweisend wie Prousts Texte für die Literatur; Camille Saint-Saëns schrieb über Faurés Geniestreich: „Man findetin dieser Sonate alles, was verführen kann.“ Eine Erinnerung ganz anderer Art ist die Aufführung der Musik von Mieczysław Weinberg, einem polnisch-jüdischen Komponist des letzten Jahrhunderts, der erst in den letztenJahren die Wertschätzung erfahren hat, die ihm zusteht. Er war enger Freund und Weggefährte von Dmitri Schostakowitsch und hat – wie er – eine Tonsprache geschaffen, die sehr eigen ist und sehr bewegend, zeitlos und zutiefst persönlich. Sie spielt mit Kontrasten und bezieht ihre Kraft immer wieder auch durch Inspirationen aus derjüdischen Folklore. Die Kontrabass-Sonate ist ein faszinierendes Beispiel für die Außerordentlichkeit diesesKünstlers, der im Hier und Jetzt des Kammermusikfests Sylt 2021 zu entdecken ist.

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kmfsylt to go

h 18:30
Westerland
Roy
Kammermusik to go

 

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Über das Programm

Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersgläubigen. Religionen können und müssen im toleranten Miteinander existieren, ohne Wertigkeiten, ohne Konflikte über unterschiedliche Weltanschauungen. Ihre Dialoge mit dem Göttlichen haben Komponisten in allen Jahrhunderten, in allen Tonsprachen geführt und zu Notenpapier gebracht. Dieses Programm dokumentiert diese Bekenntniswerke, über die Jahrhunderte hinweg. Die Bandbreite: ein Ausschnitt aus Haydns Vertonung der „Sieben letzen Worte unseres Erlösers am Kreuze“. John Thows „To Invoke The Clouds“ (1995), das sich auf eine Regenzeremonie der Hopi- Indianer bezieht. ErnestBlochs „From Jewish Life“ mit Anklängen an Kantorgesänge. Leoš Janáčeks „Narodil se Kristus Pán”, die Bearbeitung eines berühmten böhmischen Weihnachtslieds. Ravels Gebets-Vertonung „Kaddish“. Und, last but not least, ein Arrangement des Beatles-Klassikers “Across the Universe”.

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wahnsinnsliebe

h 21
Klappholttal
Akademie am Meer

Musik u.a. von Richard Wagner, Sergej Prokofiev und Leos Janacek

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Über das Programm

Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersgläubigen. Religionen können und müssen im toleranten Miteinander existieren, ohne Wertigkeiten, ohne Konflikte über unterschiedliche Weltanschauungen. Ihre Dialoge mit dem Göttlichen haben Komponisten in allen Jahrhunderten, in allen Tonsprachen geführt und zu Notenpapier gebracht. Dieses Programm dokumentiert diese Bekenntniswerke, über die Jahrhunderte hinweg. Die Bandbreite: ein Ausschnitt aus Haydns Vertonung der „Sieben letzen Worte unseres Erlösers am Kreuze“. John Thows „To Invoke The Clouds“ (1995), das sich auf eine Regenzeremonie der Hopi- Indianer bezieht. ErnestBlochs „From Jewish Life“ mit Anklängen an Kantorgesänge. Leoš Janáčeks „Narodil se Kristus Pán”, die Bearbeitung eines berühmten böhmischen Weihnachtslieds. Ravels Gebets-Vertonung „Kaddish“. Und, last but not least, ein Arrangement des Beatles-Klassikers “Across the Universe”.

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28.donnerstag

ostwind

h 12
Westerland
Kirche St. Niels

Musik u.a. von Bela Bartok, Antonin Dvorak und George Enescu

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Über das Programm

Wie frei durften Komponistinnen und Komponisten ihr Leben gestalten? Wie groß waren die persönlichenFreiheiten, wie groß und schmerzhaft war deren Einschränkung? Komponistinnen wurden an der Ausübung ihrer Kreativität gehindert, Karrieren wurden ausgebremst. Komponisten, die Männer liebten, waren gesellschaftlicher Ächtung ausgesetzt. Das „(Un)Frei“-Programm hält ein Plädoyer für mehr Freiheit und Toleranz, für mehr Gerechtigkeit. Dass die Pianistin Clara Schumann weniger gewürdigt wurde als die Komponistin Clara Schumann, begleitete die Frau des Komponisten Robert Schumann ein Leben lang. Ihre drei „Romanzen“ op. 22, 1853 entstanden und dem berühmten Geiger Joseph Joachim gewidmet, sind beispielhaft für ihr Können. Doch wie so viele ihrer Werke blieben auch sie ungedruckt und wurden erst 1893, 130 Jahre nach ihrer Entstehung, verlegt. Die 48 Jahre nach Clara Schumann geborene US-Amerikanerin Amy Beach war eine energische Intellektuelle: Sie komponierte, wareine erfolgreiche Konzertpianistin und schrieb auch vielbeachtet über Musik. Doch nach ihrer Heirat musste sie die Erlaubnis ihres Mannes einholen, um ihre Werke zu veröffentlichen. Neben Großformatigem wie der „GaelicSymphony“ entstand auch feingearbeitete Kammermusik wie das „Theme and Variations“ op. 80. Um seine Homosexualität zu verbergen, entschied sich Peter Tschaikowsky zu einer Heirat, die nie mehr als eine schmerzhafte Farce war. Seine Sehnsucht nach Schönheit und Anmut schrieb er auch ins berühmte Andante cantabile aus seinem 1. Streichquartett, ein Frühwerk, in dem er die erste Geige die Melodie eines anrührendenukrainischen Volkslieds zitieren lässt. Für den englischen Komponisten Benjamin Britten war der Tenor Peter Pears,Liebe und Muse seines Lebens, doch in der Öffentlichkeit waren sie kein Paar. In „Lachrymae“ („Tränen“) schrieb Britten anrührende Variationen über „If my complaints could passions move” des Shakespeare-Zeitgenossen JohnDowland.

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zehn

h 20
Keitum
Friesensaal

Musik u.a. von Johannes Brahms und Ernst von Dohnányi

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Über das Programm

Das Konzept des Konzerts „Tanz Drang“ betrachtet Freiheit als Körperlichkeit, das Bedürfnis nach Tanz alsAusdruck der Befreiung des Körpers. Dieses existenzielle Mitteilungsbedürfnis findet man in Klassikern desRepertoires genauso wie in zeitgenössischer Musik. Den Auftakt bildet ein mitteilungsstarkes Stück des italienischen Cellisten Giovanni Sollima, gefolgt von einer improvisierten Performance des Bratschers und Obertonsängers Gareth Lubbe, der aus Südafrika stammt. Eine Uraufführung wird Matan Porats „hofesh“ sein, ein Werk für Flöte und Streichquintett, bei dem der Name Programm ist, denn „hofesh“ ist das hebräische Wort für„Freiheit“. Dvořáks bekanntes „Dumky“-Trio op. 90, ein faszinierender melancholischer slawischer Volkstanz in sechs Abschnitten, bildet den angemessenen Abschluss dieser Gedankenspiele. Die unbändige Freiheit im Umgang mit denAusdrucksmöglichkeiten hält das Publikum in fast schon atemloser Spannung, weil nie klar vorhersehbar ist, welche Wendung das Stück wohl nehmen wird.

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Tickets ab Mai erhältlich!

Die Karten für die einzelnen Konzerte sowie der Festivalpass für alle Konzerte (außer Konzert für den Freundeskreis) werden voraussichtlich ab Mai buchbar sein. Melden Sie sich zum KmfSylt Newsletter an und verpassen Sie nicht den Vorverkaufsstart.